Willkommen

Herzlich willkommen an der LFS!


Aktuelle informationen und Ankündigungen





Aktuelle Berichte


Glückskurs besucht den Glaspavillon der Pfarrkirche St. Peter und Paul

Im Rahmen unseres Glückskurses der Klasse 9 machte sich die Gruppe auf den Weg zum Glaspavillon der Pfarrkirche, um dort gemeinsam ein besonderes „Stärkenspiel“ zu erleben. Bei wunderschönem Wetter wurden Tische unter die große Buche des Kirchplatzes gestellt und das Brettspiel gespielt. Ziel der Aktion war es, die eigenen Stärken bewusst wahrzunehmen, miteinander ins Gespräch zu kommen und neue Perspektiven auf das eigene Leben zu entdecken. Dabei wurde deutlich, wie wertvoll der Austausch in der Gruppe ist und wie unterschiedlich Menschen ihre Stärken erleben. Besonders schön war, dass die Reflexionsfragen nicht nur innerhalb des Kurses sichtbar blieben: Die Gruppe druckte die Fragen aus und hängte sie am Glaspavillon auf. So wurden auch Passantinnen und Passanten eingeladen, innezuhalten, nachzudenken und miteinander ins Gespräch zu kommen. Besucherinnen und Besucher nutzten die Gelegenheit, ihre Gedanken zu teilen oder gemeinsam über Fragen wie „Welche Eigenschaft hast du, die dir in schwierigen Situationen geholfen hat?“, „ Wie feierst du deine Erfolge?“, „Welche Stärken würdest du gerne entwickeln?“, „Womit bist du an dir zufrieden?“ nachzudenken. Dadurch entstand im Pavillon ein offener Ort der Begegnung und des Austauschs. Die Aktion zeigte eindrucksvoll, wie kleine Impulse Menschen verbinden können und wie wichtig Räume sind, in denen Gedanken, Erfahrungen und Hoffnungen geteilt werden dürfen.


Die LFS beim Nachhaltigkeitswettbewerb der Stadt Ratingen

Ein inspirierender Abend voller guter Ideen

Nachhaltigkeit erleben und gemeinsam Verantwortung übernehmen

Bildung bedeutet heute mehr als Unterricht im Klassenraum. Moderne Schulen vermitteln nicht nur Wissen, sondern fördern auch Verantwortung, Kreativität und gesellschaftliches Engagement. Das vorgestellte Projekt zum Kleidertausch spiegelte zudem das christliche Leitmotiv der Verantwortung für die Schöpfung wider, das an der Liebfrauenschule Ratingen einen wichtigen Platz im schulischen Miteinander einnimmt. Durch den bewussten Umgang mit Ressourcen, nachhaltiges Handeln und gemeinschaftliches Engagement wurde deutlich, wie Wertebildung und praktische Verantwortung im Schulalltag miteinander verbunden werden können. Genau das zeigte die Liebfrauenschule Ratingen bei der Preisverleihung des Ratinger Nachhaltigkeitswettbewerbs.

Mit einem engagierten Projekt zum Thema Kleidertausch setzte die Schule ein wichtiges Zeichen für nachhaltiges Denken und bewusstes Handeln. Gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern des 10er-Textilkurses entwickelte und organisierte Frau Mund-Marek eine Aktion, die die gesamte Schulgemeinde einbezog und gleichzeitig ein aktuelles gesellschaftliches Thema aufgriff: den bewussten Umgang mit Kleidung und die Folgen von Fast Fashion. An zwei Tagen hatten Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, gut erhaltene Kleidung abzugeben und gleichzeitig neue Lieblingsstücke mitzunehmen. Das Besondere an diesem Projekt war der gemeinschaftliche Gedanke, dass Kleidung nicht einfach entsorgt wird, sondern weitergegeben und nachhaltig genutzt wird. Zusätzlich wurde die Kleidung, die nach der Kleidertauschaktion übrig geblieben war, nachhaltig weiterverwertet. Die verbliebenen Stücke wurden zu kreativen Taschen recycelt  oder an das Geschäft Rock and Rolli in Ratingen übergeben, damit sie weiterhin sinnvoll genutzt werden können.


Der Abend der Preisverleihung zeigte eindrucksvoll, wie Schulen, Vereine und lokale Initiativen gemeinsam die Zukunft gestalten können. Für die Liebfrauenschule war die Teilnahme nicht nur eine besondere Auszeichnung, sondern auch eine wertvolle Gelegenheit zum Austausch mit anderen engagierten Projekten aus Ratingen.


LFS Ratingen beteiligt sich am Gedenktag

Friedensgebet am Mahnmal der Zwangsarbeiter vor St. Peter & Paul

Der ökumenische Arbeitskreis GEDENKEN entwickelte das Jahresthema 2025 „erinnern – verbinden – versöhnen" inhaltlich weiter und stellte es auch 2026 als zentrales Friedensthema in den Mittelpunkt seiner Arbeit. Als sichtbares Zeichen der Erinnerung lud der Arbeitskreis deshalb gemeinsam mit der evangelischen Stadtkirche Ratingen am 9. Mai zu einer Gedenk- und Friedensveranstaltung auf den Kirchplatz vor St. Peter und Paul ein – direkt am Mahnmal für die elf Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter.  In die Feier wurde auch die Friedensglocke aus Chorweiler mit einbezogen, die anlässlich des Stadtjubiläums „750 Jahre Ratingen" auf dem Kirchplatz aufgestellt werden konnte.

Am Gedenktag wurde an jene elf Menschen erinnert, die in den letzten Kriegstagen im Kalkumer Wald von der Gestapo ermordet und namenlos im Waldboden verscharrt wurden. Am 13. Mai 1945 wurden die Toten auf Veranlassung der amerikanischen Besatzungsmacht auf dem ehemaligen Friedhof neben der Pfarrkirche St. Peter und Paul beigesetzt. Im Jahre 1948 fanden die Toten ihre endgültige letzte Ruhe auf dem Waldfriedhof. 


Die Grabsteine stehen stellvertretend für zahllose Menschen, die durch Krieg, Gewalt, Vertreibung und Hass ihr Leben verloren haben – damals wie heute.

An der Gedenkfeier beteiligten sich auch zahlreiche Schülerinnen und Schüler der LFS Ratingen aus Kursen der Jahrgangsstufen 5 und 6, die von ihrer Religionslehrerin Heike Künzel inhaltlich in die Thematik eingeführt worden waren und zudem pantomimische Einlagen einstudiert hatten. In von Kindern formulierten Fürbitten für den Frieden kamen Hoffnung, Sehnsucht und die Verantwortung der jüngeren Generation zur Sprache. So wurde aus dem stillen Gedenken am Mahnmal eine lebendige Friedensbotschaft, die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft miteinander verband und weit über den Kirchplatz hinaus klang.


Alexander Baum stürmt zum Sieg: LFS-Team glänzt bei der Breitscheider Nacht

Ein Meer aus LFS-Trikots flutete am 2. Mai 2026 die Laufstrecken in Breitscheid. Mit insgesamt 30 Teilnehmerinnen und Teilnehmern am Start bewies unsere Schulgemeinschaft nicht nur sportlichen Ehrgeiz, sondern auch einen starken Zusammenhalt.

 

Besonders im Fokus stand an diesem Tag Alexander Baum. Er krönte seine herausragende Leistung als schnellster Schüler der Liebfrauenschule und sicherte sich in der Altersklasse U14 den 1. Platz. Mit einer beeindruckenden Zeit von 22:31 Minuten ließ er die Konkurrenz hinter sich und zeigte eindrucksvoll, was mit gezieltem Training möglich ist.

 

Starke Premieren über 2,5 km

Bereits im ersten Lauf des Tages über 2,5 km schickte die LFS 11 LäuferInnen ins Rennen. Besonders erfreulich: Einige von ihnen traten zum ersten Mal für die Lauf AG bei einem Wettkampf an. Den ersten Erfolg des Tages feierte hier Annika Winzen, die sich mit einer starken Zeit von 12:13 Minuten einen verdienten Platz auf dem Treppchen sicherte.

 

Ausdauer und Familiensinn: Die 5 km-Distanz

Über die 5 km-Strecke gingen 19 StarterInnen für unsere Schule ins Rennen. Dass die Distanz für viele kein Problem darstellte, lag auch an der hervorragenden Vorbereitung. Einige LäuferInnen hatten bereits beim Bonn Marathon in den Staffeln geglänzt – das kontinuierliche Training der Lauf AG zahlte sich nun erneut aus.

Besonders schön: Auch in diesem Jahr stellten sich wieder engagierte Eltern der Lauf AG der Herausforderung und starteten über die 5 km. Dass sie nicht nur als Begleitung, sondern auch als echte Sportskanonen dabei waren, bewiesen sie durch mehrere Treppchenplätze in ihren jeweiligen Altersklassen.

 

Neben dem Gesamtsieg von Alexander Baum durfte sich die LFS über weitere Top-Platzierungen der Schüler freuen:

Florentina Wille (U12): Platz 2 in 25:40 Min.

Julia Hufmüller (U16): Platz 3 in 24:31 Min.

Felipe Kunkel (U14): Platz 3 in 22:30 Min.

Nick Münzberg (U16): Platz 3 in 22:58 Min.

 

Unterstützung am Streckenrand

Für die nötige Motivation an der Strecke sorgte unter anderem unser Schulleiter Christoph Jakubowski, der es sich nicht nehmen ließ, das LFS-Team persönlich vor Ort anzufeuern. Ein großer Dank gilt zudem Frau Weber und Frau Riedel, die das Team der Lauf AG bei diesem Wettkampf hervorragend eingestellt und betreut haben.

 


Gemeinsam unterwegs

Ich, Du, Wir: Besinnungstage des 5. Jahrgangs in Altenberg

Vom 4. bis 6. Mai begab sich der fünfte Jahrgang auf eine besondere Reise nach Altenberg. Unter dem Motto „Gemeinsam unterwegs – Ich, Du, Wir. Im Glauben und im Gebet Gemeinschaft finden“ standen drei Tage ganz im Zeichen von Zusammenhalt, persönlicher Entwicklung und gemeinsamer Erfahrung.

In den einzelnen Klassen wurden vielfältige Übungen durchgeführt, die gezielt die Teamfähigkeit stärkten und den Klassenzusammenhalt förderten. Gleichzeitig erhielten die Schülerinnen und Schüler Raum, sich mit ihrer eigenen Spiritualität auseinanderzusetzen. So entstanden individuelle Beiträge für ein gemeinsames Klassengebetbuch, es wurden Klassenpuzzle gestaltet, die die eigenen Talente und Stärken sichtbar machten, und persönliche Briefe an das zukünftige Ich verfasst.

Neben diesen ruhigen und kreativen Phasen bot das weitläufige Außengelände der Jugendherberge zahlreiche Möglichkeiten zum Spielen und Austoben. Ein besonderes Highlight war die Führung durch den Altenberger Dom, die beeindruckende Einblicke in die Geschichte und Bedeutung dieses besonderen Ortes bot. Auch die Rallye durch den Märchenwald sorgte für Begeisterung und Abenteuerlust.

Die Abende wurden bewusst klassenübergreifend gestaltet. Ob bei Gemeinschaftsspielen, einem spannenden Kickertunier oder einem gemütlichen Filmeabend  da war für jede und jeden etwas dabei. Den krönenden Abschluss bildete eine Party für den gesamten Jahrgang am letzten Abend, bei der ausgelassen getanzt und gefeiert wurde. Am Tag der Abreise rundete ein Gottesdienst mit Pfarrer Vera in der schönen Kapelle die Besinnungsfahrt ab. 

Die drei Tage waren geprägt von viel Spaß, guter Laune und wertvoller gemeinsamer Zeit. Besonders hervorgehoben wurde von den Schülerinnen und Schülern die tolle Jugendherberge mit ihrem fantastischen Essen, die wesentlich zum gelungenen Aufenthalt beitrug.

Die Besinnungsfahrt nach Altenberg wird allen Beteiligten als eine bereichernde Erfahrung in Erinnerung bleiben.


Erstkommunion an der Liebfrauenschule Ratingen

Am Samstag, 2. Mai, empfingen fünf Schülerinnen der Liebfrauenschule Ratingen in einem festlichen Gottesdienst zum ersten Mal die Heilige Kommunion.
In den vergangenen Wochen wurden die Kinder von Pfarrer Vera und Frau Pieczyk auf diesen besonderen Tag vorbereitet. Gemeinsam haben sie sich mit dem Glauben, der Gemeinschaft und der Bedeutung der Erstkommunion auseinandergesetzt.
Die Feier war geprägt von Freude, Besinnlichkeit und einem starken Gefühl der Gemeinschaft.
Wir gratulieren unseren Erstkommunionschülerinnen herzlich zu diesem wichtigen Schritt auf ihrem Glaubensweg und wünschen ihnen Gottes Segen für die Zukunft.


Gemeinschaft, Kreativität und ein besonderes Ziel

Acht Frauen nähen für das Sommerkonzert

 In unserer Schule entstehen nicht nur im Unterricht spannende Projekte – auch darüber hinaus engagieren sich Menschen mit Herz, Kreativität und Teamgeist. Ein besonders schönes Beispiel dafür ist

eine Gruppe von acht Frauen, die sich bereits zweimal getroffen hat, um gemeinsam Jacken für das bevorstehende Jubiläums-Sommerkonzert zu nähen.

Was zunächst wie ein einfaches Nähprojekt klingt, ist in Wirklichkeit viel mehr: Es ist ein Ort der Begegnung, des Austauschs und der gegenseitigen Unterstützung. Jede der Frauen bringt ihre eigenen Ideen, Erfahrungen und Fähigkeiten mit ein. Gemeinsam wird

geplant, geschnitten, gesteckt und genäht – oft begleitet von angeregten Gesprächen, viel Lachen, und einer großen Portion Motivation. Dank Frau Manassa wurde auch für das leibliche Wohl gesorgt. Die Jacken dienen dazu, den Teilnehmenden des Konzerts nicht nur musikalisch, sondern auch visuell ein besonderes Erlebnis zu bieten. Für unsere Schule ist dieses Projekt ein wunderbares Beispiel dafür, wie Gemeinschaft gelebt werden kann. Es zeigt, wie Menschen zusammenkommen, um etwas Eigenes zu schaffen – mit Geduld, Kreativität und einem gemeinsamen Ziel vor Augen. Wir freuen uns schon jetzt darauf, die fertigen Jacken beim Konzert zu sehen und danken nicht nur dem Förderverein für die Anschaffung des Materials (6 Ballen Stoffe und 4000 m Garn), sondern auch den

engagierten Frauen für ihren Einsatz. Dieses Projekt ist ein inspirierendes Zeichen dafür, was möglich ist, wenn Menschen ihre Talente zusammenbringen.

Das nächste Treffen findet am 21.5 um 18.00 im Textilraum statt. Über Unterstützung freuen wir uns sehr!

 

Maria Mund-Marek




Rekordjagd in Bonn: Mit neuer Bestzeit auf`‘ s Podium!

Was für ein Tag für die Liebfrauenschule (LFS) beim Bonn Marathon! Unter optimalen Bedingungen und bei strahlendem Sonnenschein ging die LFS mit zwei gemischten Mannschaften an den Start der Marathon-Staffel. Das Ergebnis? Einfach überragend: Ein neuer Schulrekord, ein zweiter Platz und ein vierter Platz!

Ein motivierter Start in den Tag
Der Tag begann bereits früh: Um 7:45 Uhr traf sich die gesamte Gruppe an der LFS. Es war eine Freude zu sehen, dass alle Schülerinnen und Schüler nicht nur gesund, sondern voller Motivation und mit einer riesigen Portion Vorfreude erschienen.
Diese positive Energie trugen wir direkt mit in den Startbereich. Dort war die Aufregung förmlich greifbar – besonders bei unseren beiden Startläufern Alexander Duwe und Alexander Baum. Trotz des Lampenfiebers behielten sie den Fokus und legten den Grundstein für den späteren Erfolg.

Teamgeist und neue Bestmarken
Die Marathonstrecke wurde in sechs Etappen zwischen 5,4 und 8,8 km aufgeteilt. Eine besondere Herausforderung, die unsere Läuferinnen und Läufer mit Bravour meisterten. Während die „alten Hasen“, die schon einmal dabei waren, ihre Erfahrung souverän ausspielten, fügten sich die neuen Teammitglieder hervorragend ein und übertrafen alle Erwartungen.

Team 1 wuchs förmlich über sich hinaus. In der Besetzung Alexander Duwe, Julia Hufmüller, Max Meißner, Jan und Nick Münzberg, Larisa Schliewe und Felix Bader knackten sie die magische Marke: Mit einer Zeit von 3:19 Stunden sicherte sich die Mannschaft nicht nur den 2. Platz, sondern stellte auch einen brandneuen Schulrekord auf!

Auch Team 2 mit Alexander Baum, Sarah Ulken, Tim Füsgen, Felipe Kunkel, Florentia Wille, Henrik Rumpelt und Mick Küpper lieferte eine beeindruckende Performance ab und erkämpfte sich einen hervorragenden 4. Platz. 

Ein besonderes Lob gilt den beiden Schlussläufern Felix Bader und Mick Küpper, die für ihre jeweiligen Spitzenteams das Ziel unter lautem Jubel erreichten.

Gemeinsam zum Erfolg
Dieser Erfolg war eine echte Gemeinschaftsleistung. Entlang der Strecke wurden die SchülerInnen lautstark unterstützt: Neben zahlreichen Eltern feuerten auch der Schulleiter Herr Jakubowski sowie die Leiterinnen der Lauf-AG, Frau Weber und Frau Riedel, die Teams an. Ein besonderer Dank gilt den Eltern der Lauf-AG, die die StarterInnen sogar direkt auf den Laufabschnitten begleiteten.

Lauf-AG-Leiterin Frau Weber zeigte sich nach dem Rennen begeistert:
„Ich bin unglaublich stolz auf die Truppe. Dieser Erfolg ist kein Zufall: Die SchülerInnen haben in der Vorbereitung alles gegeben, und heute konnten sie die Belohnung für ihr hartes Training ernten. Dass wir sogar den Schulrekord geknackt haben, ist das i-Tüpfelchen!“
Wir gratulieren allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern der LFS ganz herzlich zu dieser fantastischen Leistung. Ihr könnt stolz auf euch sein – wir sind es definitiv!


Wallfahrt der Liebfrauenschule Ratingen zum 125-jährigen Jubiläum

Gemeinsam unterwegs – Gemeinsam glauben, lernen, leben

Anlässlich des 125-jährigen Schuljubiläums machte sich die gesamte Schulgemeinde der Liebfrauenschule Ratingen auf den Weg zu einer besonderen Wallfahrt nach Köln. Früh am Morgen starteten Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte, Mitarbeiter*innen, Schulseelsorger Pfarrer Vera sowie die Elternvertreter gemeinsam mit Bussen in Richtung Kölner Dom. Bei strahlendem Sonnenschein und bester Stimmung begann ein Tag, der ganz im Zeichen von Gemeinschaft, Glauben und Besinnung stand.

Im imposanten Kölner Dom feierte die Schulgemeinde einen festlichen Gottesdienst, der zu den Höhepunkten des Jubiläumsjahres zählte. Besonders eindrucksvoll war die feierliche Atmosphäre, die durch die gewaltige Kulisse des Doms und die klangvollen Orgelstücke unterstrichen wurde. Der Gottesdienst wurde musikalisch von Paul Sendt, einem ehemaligen Schüler der Liebfrauenschule, an der Orgel einfühlsam begleitet. Die liturgische Leitung übernahm Weihbischof Dominikus Schwaderlapp. Gemeinsam mit Pfarrer Daniel Schilling aus Ratingen sowie dem Schulseelsorger Pfarrer Mario Vera gestaltete er die Feier. Der Unterstufenchor unter der Leitung von Polina Yevdokymova bereicherte den Gottesdienst musikalisch und sorgte für bewegende Momente. Im Zentrum des Gottesdienstes, stand die Namenspatronin der Schule, Maria – die liebe Frau –, deren Bedeutung für die Schulgemeinschaft besonders gewürdigt wurde. Auch die Messdienerinnen und Messdiener der Liebfrauenschule gestalteten den Gottesdienst aktiv mit. Unterstützt wurde die Feier durch die von Schülerinnen und Schülern vorgetragenen Fürbitten, die persönliche Gedanken, Wünsche und Hoffnungen der Schulgemeinschaft zum Ausdruck brachten. Dabei wirkte Annette Pieczyk an der inhaltlichen und organisatorischen Mitgestaltung des Gottesdienstes mit.

Die Wallfahrt wurde symbolisch durch das Bild des Rucksacks begleitet: Wie Pilgerinnen und Pilger trug jede und jeder sinnbildlich eigene Erfahrungen, Hoffnungen und Wünsche mit sich – und gleichzeitig wurde deutlich, wie wichtig es ist, diesen „Rucksack“ gemeinsam zu tragen und sich gegenseitig zu unterstützen.

Im Anschluss an den Gottesdienst ging es weiter mit einer Schifffahrt auf dem Rhein von Köln nach Düsseldorf. Bei bestem Wetter genossen alle die Fahrt auf dem Wasser. Auf dem Schiff standen Getränke und ein reichhaltiges Buffet bereit, während das Oberdeck zum Verweilen in der Sonne einlud. Die ausgelassene Stimmung, viele Gespräche und gemeinsames Lachen machten diese Etappe zu einem weiteren unvergesslichen Erlebnis.

In Düsseldorf angekommen, traten alle schließlich die kurze Rückfahrt mit den Bussen nach Ratingen an. Mit vielen schönen Eindrücken, gestärktem Gemeinschaftsgefühl und guter Laune endete eine rundum gelungene Wallfahrt – ein würdiger Beitrag zum 125-jährigen Jubiläum der Liebfrauenschule.


Herr Jakubowski zeigte sich tief bewegt von diesem besonderen Tag:
„Diese Wallfahrt hat eindrucksvoll gezeigt, wie lebendig unsere Schulgemeinschaft ist. Gemeinsam Glauben zu erleben und unser Jubiläum in einem so feierlichen Rahmen zu begehen, war für uns alle etwas ganz Besonderes.“

Auch eine Schülerin war begeistert von den Erlebnissen:
„Der Gottesdienst im Dom war richtig beeindruckend, und die Stimmung auf dem Schiff danach einfach super – so etwas erlebt man nicht jeden Tag!“


Mit gutem Gepäck unterwegs in die Zukunft - Gemeinsam glauben, lernen, leben

Schüler*innen beschäftigen sich mit Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft

Anlässlich des Jubiläums „125 Jahre Liebfrauenschule“ fand ein besonderer Projekttag unter dem Leitgedanken „Mit gutem Gepäck unterwegs in die Zukunft – Gemeinsam glauben, lernen, leben“ statt. Dieser Tag verband auf besondere Weise die Vergangenheit der Schule mit der Gegenwart und richtete zugleich den Blick auf die Zukunft. Im Mittelpunkt stand dabei das Symbol des Rucksacks, der all das trägt, was uns prägt und begleitet: Erinnerungen, Erfahrungen, Werte, Wünsche und Visionen.

Ein besonderer Höhepunkt des Tages war der Besuch von sechs ehemaligen Lehrerinnen und Lehrern, die unsere Schule über viele Jahre hinweg mitgestaltet hatten. Sie kamen gerne mit kleinen Schülergruppen und ganzen Klassen ins Gespräch und berichteten aus ihrer Zeit an der Liebfrauenschule. Dadurch erhielten die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, Vergangenheit lebendig zu erleben und persönliche Einblicke in frühere Schulzeiten zu gewinnen. Die Begegnungen schufen eine besondere Verbindung zwischen den Generationen und machten die Geschichte unserer Schule auf sehr persönliche Weise erfahrbar.

Der Projekttag verfolgte das Ziel, sich intensiv mit der Schulgeschichte auseinanderzusetzen, die aktuelle Schulgemeinschaft zu reflektieren und gemeinsam Wünsche sowie Werte für die Zukunft zu entwickeln. Gleichzeitig sollte das Gemeinschaftsgefühl gestärkt und die Identifikation mit unserer Schule weiter vertieft werden.

Die einzelnen Jahrgangsstufen arbeiteten dabei altersgerecht an unterschiedlichen Themen. In der 5. Klasse gestalteten die Schülerinnen und Schüler ihren ganz persönlichen Rucksack. Sie malten einen Rucksack auf Papier und füllten ihn mit allem, was ihnen im Leben wichtig war – etwa Familie, Freundschaften, Hobbys und persönliche Werte.

Der 6. Jahrgang beschäftigte sich mit dem Thema „Schule damals und heute“. Hier erzählten ehemalige Lehrkräfte von früheren Schulzeiten, während Fotos aus Vergangenheit und Gegenwart miteinander verglichen wurden. Dabei wurden Werte und Traditionen sichtbar, die unsere Schule bis heute prägten.

Der 7. Jahrgang setzte sich mit aktuellen Herausforderungen auseinander, insbesondere mit dem Thema Social Media. Gemeinsam reflektierten die Schülerinnen und Schüler die Schwierigkeiten und entwickelten Lösungsansätze sowie hilfreiche Tipps für einen bewussten und verantwortungsvollen Umgang.

Für den 8. Jahrgang stand das Thema Nächstenliebe und Gemeinschaft im Mittelpunkt. In Gruppenarbeiten entstanden Ideen dazu, wie sie anderen helfen, Unterstützung anbieten und nachhaltiges Handeln im Schulalltag leben können.

Für den 9. Jahrgang richtete den Blick auf die Zukunft und beschäftigte sich mit der Frage, welche Werte die Schule weiterhin prägen sollen. Wünsche, Visionen und Hoffnungen wurden gesammelt und auf Karten und Plakaten festgehalten.

Die Schülerinnen und Schüler der 10. Klassen blickten schließlich auf ihre eigene Schulzeit zurück. Sie schrieben auf, was sie aus ihrer Zeit an der Liebfrauenschule mitnahmen und was sie an kommende Generationen weitergeben möchten.

Die Ergebnisse aller Klassen wurden im Rahmen des Wortgottesdienstes auf dem Schulhof vorgestellt und symbolisch in den „Rucksack der Generationen“ eingebracht. Auf diese Weise entstand ein gemeinsames Zeichen dafür, was die Liebfrauenschule seit 125 Jahren ausmacht und welche Werte, Erinnerungen und Hoffnungen gemeinsam in die Zukunft getragen werden sollen.


Osteraktion Fairtrade

 

 Über 160 Tafeln Osterschokolade konnte die Fairtrade AG in diesem Jahr verkaufen. Von den rund 400 €, die dabei eingenommen wurden, werden wir 150 € an die Welthungerhilfe spenden. Im Vorfeld hatte es einen Wettbewerb gegeben, wer das schönste Ostermotiv gestaltet und die Bilder der drei Gewinner verzierten dann die Schokoladentafeln. Dieses Jahr fiel es der Jury besonders schwer, die schönsten Bilder zu bestimmen, da wir sehr viele wirklich liebevoll gestaltete Bilder bekommen haben, die wir dann im Schulflur aufgehängt haben.

 


Schüler*innen gestalten Zukunft bei besonderem Projekt

Im Rahmen des 750-jährigen Stadtjubiläums 2026 hat der Lions Club Ratingen gemeinsam mit mehreren Schulen ein besonderes Zukunftsprojekt ins Leben gerufen. Kinder und Jugendliche verschiedener Schulformen entwickeln dabei ihre Ideen und Wünsche für die Zukunft der Stadt.

Den Auftakt bildete die Pflanzung von Zukunftsbäumen an vier Schulen. Auf dem Schulgelände der Liebfrauenschule Ratingen wurde unter der Projektleitung von Kai Richter ein Pflaumenbaum gepflanzt, der als sichtbares Symbol für Wachstum, Gemeinschaft und Zukunft steht. An den Bäumen können die Schülerinnen und Schüler ihre Visionen und Wünsche anbringen und kreativ ausarbeiten.

Die Ergebnisse werden im Sommer der Öffentlichkeit, dem Bürgermeister und einer Jury präsentiert. Das Projekt setzt damit ein starkes Zeichen für Nachhaltigkeit, Mitgestaltung und die Stimme der nächsten Generation – sichtbar heute und symbolisch für die Zukunft durch die wachsenden Bäume.


So macht Laufen Schule

Ein Bericht der rp-online

Das Laufen und das Lernen gehören zusammen. An der Ratinger Lieb­frauenschule gibt es seit vielen Jahren ein sehr erfolgreiches Projekt, das die Schüler immer wieder aufs Neue motiviert.

 

Ratingen: Wie es läuft? Bestens!

An der Ratinger Liebfrauenschule (LFS) gehört Bewegung quasi zum Unterricht. Denn Lernen und Laufen sind ein erfolgreiches und vor allem motivierendes Gespann – und dies seit sehr langer Zeit.

 

Als Birgit Weber vor knapp 25 Jahren die Lauf-AG ins Leben rief, dachte wohl niemand daran, dass diese Initiative schon nach wenigen Jahren ein unübersehbares Aushängeschild der Schule werden würde, das die LFS weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannt macht und Schülergenerationen als besondere Erfolgsgemeinschaft verbindet. Die Teilnahme an insgesamt über hundert Wettkämpfen, unzählige Pokale, Medaillen und Urkunden zeugen von einer schulsportlichen Erfolgsgeschichte, die ihresgleichen sucht.

Wenn auf Laufveranstaltungen die gelben Laufshirts das Bild dominieren, ist schon manchem Moderator schnell klar geworden, dass die Liebfrauenschule wieder die am stärksten vertretene Schule am Wettkampfort ist und unweigerlich viele Plätze auf dem Siegerpodest einnehmen wird.

Das unermüdliche Engagement und die große Begeisterungsfähigkeit von Weber, mittlerweile erste Konrektorin der Schule, und Sportlehrerin Nina Riedel sorgen dafür, dass in jedem Schuljahr jahrgangsübergreifend nicht nur 60 Schülerinnen und Schüler ihre Laufbegeisterung ausleben, sondern auch ein großer Stamm motivierter Eltern alle Trainingseinheiten und alle Laufevents unterstützend begleiten.

Unter ihnen sind sogar seit Jahren Eltern aktiv dabei, deren Kinder die Schule mittlerweile schon verlassen haben. Die sportlichen Aktivitäten, das daraus resultierende Gemeinschaftsgefühl und die verbindenden Erlebnisse und Herausforderungen bei den vielen Wettkämpfen an verschiedenen Orten sind die Grundessenz dieser schulischen Laufsportgruppe, deren Leidenschaft für das Laufen grenzenlos zu sein scheint. Dabei spürt man durchaus die christliche Ausrichtung der Liebfrauenschule im Miteinander der Läuferinnen und Läufer und der unterstützenden Eltern, die sich selbst als Lauffamilie der Schule sehen.

Wie läuft das Ganze organisatorisch ab? Die Lauf-AG findet freitags in der siebten und achten Stunde (13.15 bis 15 Uhr) statt. Nach der sechsten Stunde treffen sich alle Schülerinnen und Schüler der Klassen fünf bis zehn vor der Sporthalle. Das Training erfolgt rund um den Stadtwerke-Sportpark in Ratingen. „Wir ziehen uns in den Umkleidekabinen des Sportplatzes um und trainieren im Cromford-Park und im Lintorfer Wald“, verrät Weber.

In der Lauf-AG erhalten die Schülerinnen und Schüler eine Einführung in das Ausdauertraining, Informationen zum Lauftraining, zur richtigen Kleidung und Ernährung. Sie werden unter anderem durch die Abnahme des Laufabzeichens, die Vorbereitung und – natürlich freiwillige – Teilnahme an Schülerwettkämpfen (etwa Ratinger Neujahrslauf, Bonn-Marathon, Berlin-Marathon) und gemeinsame Waldläufe motiviert. Die Fahrt zur Trainingsstätte erfolgt mit einem Schulbus.

Warum ergänzen sich Laufen und Lernen im pädagogischen Kontext so hervorragend? Weber betont: „Die Stärkung des Selbstvertrauens durch sportliche Erfolge und das Training der Anstrengungsbereitschaft werden auch auf schulische Bereiche übertragen. Die Erfahrung, dass man viel erreichen kann, wenn man es wirklich will, wirkt auf junge Menschen sehr motivierend. Darüber hinaus hat die WHO bereits vor Jahren festgestellt, dass 80 Prozent der Kinder und Jugendlichen unter Bewegungsmangel leiden. Neben gesundheitlichen Problemen (Herz, Kreislauf, Muskeln) fehlt ihnen oft die Möglichkeit, überschüssige Energie loszuwerden oder einfach mal zu entspannen.

Und Riedel ergänzt: „Insbesondere Kinder und Jugendliche haben während der Pandemie unter dem Home-Schooling stark gelitten. Sport unter freiem Himmel ist für die Motivation von Jugendlichen grundsätzlich gut und war unter den Einschränkungen während der Pandemie auch vergleichsweise schnell möglich. Außerdem führt Laufen in der Gemeinschaft zu einem regen sozialen Austausch und gleichzeitig zu einem Ansporn während des Trainings. Schüler brauchen ein klar definiertes Ziel: zum Beispiel die Bereitschaft, eine Strecke durchzulaufen.“

Auch am Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium (DBG) hat sich eine Lauf-AG gegründet. Beim Seeuferlauf in Ratingen waren die Teilnehmer sehr erfolgreich. Das motiviert – und zwar nachhaltig.


Unterstützung bei LRS - Förderung an der LFS

Lese- und Rechtschreibschwierigkeiten haben nicht nur Auswirkungen auf den Deutschunterricht, sondern auch auf andere Fächer. Aus dem Grund ist allen Lehrer*innen der LFS Ratingen eine gezielte Unterstützung in diesem Bereich sehr wichtig. Die Durchführung der Hamburger Schreibprobe in den Klassen 5, Unterrichtsbeobachtungen und Rückmeldung zur ersten Deutscharbeit sind wichtige Indikatoren, um besondere Schwierigkeiten beim Rechtschreiben festzustellen. Als zusätzliche schulische Fördermaßnahme bieten wir in diesem Schuljahr wieder jeden Montag und Mittwoch in der 7. Stunde einen LRS-Förderkurs in Kleingruppen für Schüler*innen der Jahrgangsstufen 5, 6 und 7 an. Die LRS-Förderung beinhaltet folgende Prinzipen:

• Vermittlung und Einübung von Lernstrategien für Kinder mit LRS spezifischen Fördermaterialien

• regelmäßiges und systematisches Wiederholen

• Aufteilung des Lernstoffes in überschaubare Einheiten und

• Überprüfung des Lernfortschritts in kurzen Abständen

 

Sollten Sie Fragen zum Thema LRS haben oder sich einen Austausch wünschen, können Sie mich gern über Mail kontaktieren.

 

Charlotte Seguin

LRS-Trainerin


LFS Ratingen stärkt Lust am Lesen

Expertin Claudia Schmitz-Salditt erklärt, welche Konzepte zur Leseförderung in der Liebfrauenschule erfolgreich zum Einsatz kommen

Nach den Ergebnissen der kürzlich veröffentlichten IGLU-Studie dümpelt Deutschland im Hinblick auf die Lesekompetenz von Grundschüler*innen nur im Mittelfeld herum. Besonders erschreckend: Im Vergleich zu anderen europäischen Staaten ist der Trend sogar negativ - deutsche Schüler*innen rutschen beim internationalen Niveau-Vergleich weiter ab! Wir sprachen mit LFS-Deutsch-Lehrerin und Lese-Expertin Claudia Schmitz-Salditt, welche Konzepte die LFS Ratingen seit Jahren erfolgreich einsetzt, um die Lust am Lesen zu stärken.

 

Wie weckt die LFS Ratingen bei Jugendlichen konkret die Lust am Lesen?

Wir freuen uns sehr darüber, dass wir es mit unserer Leseförderung bei fast allen Fünft- Klässler*innen schaffen, die Lust am Lesen zu wecken und bisweilen sogar zu vertiefen. Alle Schüler*innen kommen an der Liebfrauenschule in den Genuss, sich im Rahmen einer Unterrichtsstunde pro Woche - frei von Ängsten vor Klassenarbeiten und Tests - in einer angenehmen Lernatmosphäre ganz auf das Lesen konzentrieren zu können. Dabei werden die Jugendlichen von ehrenamtlichen Lesepaten unterstützt, die sich gezielt auf die individuellen Bedürfnisse der Schüler*innen einstellen.

 

Welche weiteren Initiativen zeichnen das Konzept der Leseförderung an der Liebfrauenschule aus?

In der Jahrgangsstufe 6 nehmen wir jedes Jahr am bundesweiten Vorlesewettbewerb teil. Wir integrieren den bundesweiten Vorlesetag der Stiftung Lesen in unseren Deutschunterricht. Außerdem sind wir stolz auf regelmäßige Autorenlesungen an unserer Schule, die bei Jugendlichen großen Anklang finden.

 

Seit wann gibt es gezielte Programme zur Leseförderung an der Liebfrauenschule?

Die Leseförderung an der LFS gibt es seit 2015. Seitdem ist sie ein fester Bestandteil unseres Förderkonzepts. Eine breit gefächerte Auswahl an Kinder- und Jugendliteratur – kombiniert mit ausgewähltem Begleitmaterial zur Förderung des Textverständnisses – bildet die Basis unserer Arbeit mit den Kindern.

 

Wie wichtig ist Lesekompetenz für den allgemeinen Lernerfolg?

Wir alle wissen, dass das Lesen ein unverzichtbarer Grundstein allen Lernens ist. Nur wer versteht, was er liest, kann das, was von ihm verlangt wird, auch richtig umsetzten. Flüssiges und sinnerfassendes Lesen benötigt viel Übung und Routine. Daher ist die Leseförderung unverzichtbar.

 

Welche Tipps können Sie Eltern geben, um den Griff ihrer Kinder zum Buch zu erleichtern?

Viele Fünft-Klässler*innen berichten mir, dass sie bis zum Beginn unserer Initiativen nicht gerne gelesen haben. Aber durch das neue Fach Leseförderung merken sie, dass ihnen Lesen Spaß macht! Genau da liegt der Schlüssel zum Erfolg: Lesen soll Spaß machen und die Freude am Lesen wird manchmal erst geweckt, wenn man sie mit anderen teilt.

 

Die Eltern sind also wichtige Bausteine im Konzept der LFS-Leseförderung?

Ich wünsche mir, dass auch die Eltern Interesse am Leseverhalten ihrer Kinder zeigen und sich davon berichten lassen, was in der Leseförderung passiert. So entstehen Gespräche über Bücher, vielleicht sogar der Wunsch nach einem besonderen Buch, was wiederum zum gemeinsamen Besuch einer Bücherei oder einer Buchhandlung führen kann.

 

Stimmt es, dass Jungen in der Regel mehr Probleme beim Lesen haben als Mädchen?

Die meisten Studien kommen zu dem Ergebnis, dass Mädchen mehr zu Büchern greifen als Jungen und auch besser lesen können. Ich kann dieses Ergebnis aus meiner persönlichen Erfahrung in der Leseförderung der Liebfrauenschule jedoch nicht bestätigen. Ich sehe dort sowohl Mädchen als auch Jungen in den unterschiedlichsten Leseniveaus im Vergleich. Auch das grundsätzliche Interesse an Büchern ist auf beiden Seiten ähnlich stark ausgeprägt.

 

Was halten Sie persönlich von digitalen Kinderbüchern und Hörbüchern?

Wir leben in einer digitalen Welt und dazu zählen nunmal auch digitale Kinder- und Hörbücher. Für mich schließt die Nutzung dieser digitalen Medien jedoch nicht das analoge Medium des Buches in Papierform aus. Wichtig ist, dass digitale Medien das Buch nicht komplett ersetzen. Ich sehe das Hörbuch als passende Ergänzung zum konventionellen Buch, beispielsweise zum Einschlafen oder auf Reisen im Auto.